Die Marke Katjes

Katjes gehört zu den größten Süßwaren-Herstellern Deutschlands und ist hierzulande damit einer der schärfsten Konkurrenten der größeren Süßwarenherstellers Haribo und Storck. Kaum ein anderes Süßwarenunternehmen ist derart omnipräsent in der deutschen Süßwarenlandschaft vertreten wie Katjes. Seinen immensen Erfolg hat das Unternehmen dabei nicht nur seinen qualitativ hochwertigen Süßwarenprodukten, sondern nicht zuletzt auch einer ausgefeiten Werbestrategie zu verdanken.

So ist Katjes bekannt dafür prominente Werbedebütanten als Werbeträger einzusetzen. Unter anderem finden sich auf der Liste der Katjes-Werber so prominente Namen wie Stefan Raab, Heidi Klum, Tim Mälzer, Lena Gercke, Reiner Calmund, Alexandra Neldel und Nina Hagen. Beworben wird dabei nicht nur die Stammarke Katjes sondern auch ebenso prominente Submarken wie Villosa, Frigeo (inklusive der Ahoj-Brause), Granini Fruchtbonbons und Gletschereis. Auf diese Weise konnte Katjes seinen Bekanntheitsgrad in den letzten 15 Jahren enorm ausbauen. Darüber hinaus tritt Katjes immer wieder als Sponsor von großen Sportveranstaltungen auf. So sponserte das Unternehmen von 2003 bis 2008 etwa die Deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen.

Firmenphilosophie

Die Firmenphilosophie von Katjes baut auf den vier Grundpfeilern „Natürlichkeit“, „Umwelt“, „Familie“ und „Qualität“ auf. So stellt Katjes stets qualitativ hochwertige Süßwarenartikel her und verzichtet dabei auf künstliche Aromen oder Farbstoffe. Im Gegensatz zu anderen Süßwarenherstellern führt Katjes auch ein breites vegetarisches Sortiment. Produkte, die unter dem Motto „be veggie“ stehen, verzichten vollständig auf tierische Gelatine. Darüber hinaus legt Katjes großen Wert auf eine nachhaltige Produktion, produziert so energiesparend wie möglich und engagiert sich für den Umweltschutz. Zudem setzt sich Katjes stets aktiv für seine Mitarbeiter, das heißt für die „Katjes-Familie“, ein. Die Verteilung von Babyschecks für frischgebackene Eltern sind dabei genauso gängige Praxis wie die Schaffung neuer Ausbildungsplätze und eine ausgewogene Altersstruktur, die sowohl auf erfahrene, ältere Mitarbeiter als auch auf junge Auszubildende setzt.

Unternehmensgeschichte

Die Anfänge der Firmengeschichte Katjes liegen bereits mehr als ein Jahrhundert zurück. 1910 von Josef Langenberg gegründet, handelte Katjes in den ersten Jahren nach Firmengründung in erster Linie mit chemischen Produkten wie Farbmittel, Rattengift und Fliegenfängern und stellte diese ab 1930 auch selbst her. Um einen Ausgleich für die saisonal stark schwankende Fliegenfängerproduktion zu schaffen, begann man früh damit im Winter Lakritze herzustellen. Da sowohl Fliegenfänger als auch Lakritze auf große Mengen Zuckersirup zur Herstellung angewiesen sind, bot sich eine entsprechende Produktion von Lakritze an. Der Grundstein für den späteren, reinen Süßwarenhersteller war damit gelegt. Die erste Lakritzkatze, an die sich der Name „Katjes“ (niederländisch für kleine Katze) anlehnt, lief 1930 vom Band. Seitdem erweiterte Katjes sein Süßwarensortiment kontinuierlich, was nicht zuletzt mit einer starken Popularitätssteigerung einherging. Innovative Produktneuheiten wie etwa die Katjes Yoghurt-Gums sorgen dafür, dass Katjes heute so bekannt wie nie zuvor und zunehmend auch international aktiv ist.

Fabrikverkauf und Outlet

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Zahlen und Fakten

Mit einer Mitarbeiterzahl von rund 440 und einem jährlichen Umsatz von geschätzten 300 Millionen Euro gehört Katjes zu den größten Süßwarenunternehmen Deutschlands. Lediglich die Süßwarenhersteller Haribo und Storck sind noch größer. Der Firmensitz von Haribo befindet sich in Emmerich am Rhein. Als Unternehmensname wurde Katjes offiziell 1950 eingeführt.

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