Die Marke Gerry Weber

Gerry Weber deckt nahezu den gesamten Damenbekleidungsbereich ab. Im Sortiment des Modelabels befinden sich etwa Shirts, Blusen, Hosen, Strickmode, Jacken, Mäntel, Blazer, Röcke, Kleider, Schals, Tücher, Schuhe, Taschen, Brillen, Schmuck und zahlreiche weitere Accessoires. Die stilistischen Linien, die Gerry Weber in seinen Kollektionen verfolgt sind sehr facettenreich. Während stets eine gewisse Weiblichkeit im Vordergrund steht, variieren die übrigen Stilelemente je nach Kollektion und Zielgruppe zum Teil sehr stark.

So bietet Gerry Weber einerseits elegante und zugleich feminine Businessbekleidung an, die Stärke und Selbstbewusstsein ausstrahlt ohne dabei an Weiblichkeit einzubüßen. Auf der anderen Seite findet sich aber auch legere Freizeitbekleidung, die nicht selten etwas keck daher kommt, nicht vor intensiven Farben zurückschreckt und gerne auch mal stilistisch neue Wege einschlägt. Allen Kollektionen ist jedoch gemeinsam, dass sie sich gemäß der Firmenphilosophie am Puls der Zeit bewegen und auch mal widersprüchliche Stilmerkmale miteinander vereinen.

Firmenphilosophie

Die Firmenphilosophie Gerry Webers ist ebenso einfach wie einleuchtend. Ebenso wie sich die Welt und unsere Gesellschaft wandelt versteht sich auch Gerry Weber als Teil dieser Veränderung, verjüngt sich in seinen Kollektionen und erfindet sich selbst immer wieder neu. So ist es dem Unternehmen möglich stets am Puls der Zeit zu bleiben und seinen Kunden eine Mode zu liefern, die auf der Höhe der Zeit ist. Der Vorstandsvorsitzende Gerhard Weber bringt es auf den Punkt: „Jeder muss sich immer wieder neu erfinden, neu ausrichten. Das leben wir jeden Tag zum Wohle unserer Kunden. Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt.“

Unternehmensgeschichte

Die Geschichte des Unternehmens Gerry Weber beginnt im Jahr 1973. Damals wurde von Gerhard Weber und Udo Hardieck die Hatex KG gegründet, aus der später das Modelabel Gerry Weber hervorgehen sollte. In den ersten Jahren verkaufte Gerry Weber in erster Linie Damenhosen. Schon bald wurde das Sortiment aber im Bereich Damenmode stark erweitert. Der Markenname „Gerry Weber“ wurde erst 1986 markenrechtlich geschützt, etablierte sich aber schnell am Markt. Vor allem der Einsatz von Steffi Graf als Webeträgerin des Unternehmens machte sich schnell bezahlt und steigerte die Popularität des Labels. In den folgenden Jahren expandierte Gerry Weber weiter – nicht nur in Deutschland, sondern auch international, sodass das Modeunternehmen heute Vertriebsstrukturen in 62 Ländern hat.

Seit 1989 ist Gerry Weber an der Börse notiert. Ende der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre führte Gerry Weber eine Reihe von Submarken ein, darunter auch die bekannten Marken „Taifun“ und „Samoon“. Die Produktion wurde unterdessen zunehmend ins Ausland verlagert. 2006 führte Gerry Weber eine eigene Herrenkollektion unter den Namen „Gerry Weber Man“ ein. Diese wurde allerdings schon 2009 wieder eingestellt. In Sachen Werbung setzt Gerry Weber vor allem auf ein Sport-Sponsoring. Neben der Verpflichtung von Steffi Graf als Werbeikone sponsort Gerry Weber weiterhin Tennisturniere und Fußballvereine.

Fabrikverkauf und Outlet

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Zahlen und Fakten

Gerry Weber verfolgt ein ausgefeites Franchise-Konzept, das mit zu der schnellen Expansion des Labels beigetragen hat. So betreibt Gerry Weber heute weltweit 815 eigene Läden und ist mit über 2.600 Shops vertreten. Jährlich produziert das Unternehmen mehr als 26 Millionen Kleidungsstücke. In den letzten Jahren ist darüber hinaus die Zahl der Mitarbeiter auf über 4.200 gestiegen. Der jährliche Umsatz des Unternehmens beträgt rund 800 Millionen Euro.

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